7. Mitteldeutsches Biobranchentreffen in Dresden

24.09.2014

© Sabine Rübensaat

Der Markt für Biolebensmittel in Deutschland boomt.

Das 7. Mitteldeutsche Biobranchentreffen steht in diesem Jahr unter dem Motto „Ist der boomende Wachstumsmarkt in Deutschland noch nachhaltig und regional?“ Im Rahmen dieser Veranstaltung treffen sich jährlich führende Akteure der ökologischen Land- und Ernährungswirtschaft aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch. In diesem Jahr ist Sachsen der Austragungsort.

Das Branchentreffen dient neben dem Austausch und der Wissensvermittlung auch der Suche nach neuen und gemeinsamen Vermarktungsaktivitäten, nach Verarbeitungsunternehmen und Handelspartnern, der Verbraucheraufklärung sowie als Plattform zur Bündelung von Marketingaktivitäten. Gleichzeitig werden mit dieser Veranstaltung die Netzwerke im Biosektor und die Weiterentwicklung wettbewerbsfähiger Strukturen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen befördert.

In den drei mitteldeutschen Bundesländern bestehen zwar leistungsfähige Biobetriebe. Bei den strukturbestimmenden Unternehmen der Ernährungswirtschaft und einer breit aufgestellten Direktvermarktung im Bereich der Vermarktung regional erzeugter Biolebensmittel im Bio- und Naturkostfachhandel sowie beim Lebensmitteleinzelhandel gibt es jedoch offene Reserven.

Darauf sollen im Rahmen dieses Treffens Antworten und Lösungen gefunden werden. Im Rahmen einer Diskussionsrunde am Nachmittag sollen Chancen und Risiken sowie Potenziale in der Zusammenarbeit von Erzeugern und Verarbeitern mit dem Lebensmitteleinzelhandel erörtert werden.  

Das „7. Mitteldeutsche Biobranchentreffen 2014“ findet am 11. November von 10 bis ca. 16 Uhr im Tagungsraum der Sächsischen Aufbaubank (SAB), Pirnaische Straße 9 in 01069 Dresden statt. Um Anmeldung bis zum 26. Oktober bei Andreas Jahnel, SLB, wird gebeten.

Anmeldeformular:  www.slb-dresden.de („Aktuelles“)


Ablauf, Themen und Referenten
10 Uhr – Begrüßung und Grußworte: Stefan Weber (SAB-Vorstandsvorsitzender), Wolfgang Vogel (SLB), Staatsekretär Dr. Fritz Jaeckel (SMUL)
10.30 Uhr – Impulsreferat: Harald Herter (SAB)
10.45 Uhr – Gründe warum kein Neueinstieg bzw. Ausstieg aus dem ökologischen Landbau erfolgt:  Dr. Jürn Sanders (Thühnen-Institut)
11.30 Uhr – Lohnt sich der ökologische Landbau? Eine betriebswirtschaftliche Betrachtung: Martin Herold (Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft)
12.15 Uhr – Regionalvermarktung bzw. Erzeuger-, Verarbeiter- und Händlernetzwerke: Markus Rippin (AgroMilagro research)
13 Uhr – Mittagspause
14 Uhr – Diskussionsrunde zu Potenzialen, Chancen und Risiken in der Zusammenarbeit von Erzeugern und Verarbeitern mit dem Lebensmitteleinzelhandel
15.50 Uhr – Schlusswort: Sven Euen (Biopark e. V.)



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