19. Säge- und Wertholzsubmission

25.01.2018

© Robert Wilke, Sachsenforst

Auf dem Submissionsplatz in der Dresdner Heide warteten 725 hochwertige Holzstämme auf Gebote.

Wie vom Veranstalter erwartet, hat die 19. Säge- und Wertholzsubmission des Staatsbetriebes Sachsenforst ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Fast alle der 725 Einzelstämme von 23 unterschiedlichen Baumarten seien verkauft worden, teilte der Staatsbetrieb nach Abschluss der Verkaufsveranstaltung mit. Der Gesamtertrag beträgt insgesamt rund 370.000 €.


Insgesamt boten 110 Waldbesitzer Werthölzer an. Die Mehrheit der Stämme (65 %) stammte aus dem sächsischen Privatwald. Daneben lieferten auch Kommunen (8 %) und Kirchgemeinden (5 %) sowie Sachsenforst (22 %) die besten Stücke aus ihren Wäldern zur Submission. Durch die von Sachsenforst organisierte Bündelung des Angebotes erhalten auch kleinere Waldbesitzer Gelegenheit, wertvolle Einzelstämme einem breiten Kundenkreis anzubieten. Vor allem kleine und mittelständische Handwerker aus Sachsen beteiligten sich neben Sägewerken und Holzhändlern an der Submission. Insgesamt gingen in diesem Jahr Gebote von 34 Interessenten ein. Verwendet wird das Holz zur Herstellung hochwertiger Möbel, Furniere und Instrumente.


Die diesjährige Submission zeigte, dass der Trend zu hochwertigem Eichenholz weiter anhält und die Käufer hierfür hohe Gebote abzugeben bereit sind. Die Durchschnittserlöse für Eichenholz liegen in diesem Jahr mit 526 €/m³ auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Viele der angebotenen Eichen sind die Folge der Stürme des Vorjahres. Mit 58 % stellen sie  den größten Anteil aller vertretenden Baumarten. Fichten erzielten je m³ Durchschnittserlöse von 186 Euro, Kiefern 118 Euro und Lärchen 236 Euro. Die „Braut der Submission“ – der wertvollste Einzelstamm – war indes ein Berg-Ahorn aus dem Staatswald im Forstbezirk Bärenfels, Revier Tharandt. 3.903 € (oder 1.414 €/m³) zahlte ein Holzkäufer aus Nordrhein-Westfalen für das Prachtstück.


Auch angesichts der teils schweren Sturmschäden des vergangenen Jahres wertet Sachsenforst die Submission als beachtlichen Erfolg. Denn auch viele der durch Stürme geworfenen Bäume konnten bei der Submission werthaltend verkauft werden.

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