Wolfsmonitoring 2017/2018

04.12.2018

© Sabine Rübensaat

Magdeburg. Der Bestand an Wölfen in Sachsen-Anhalt ist im vergangenen Monitoringjahr 2017/2018 (1. Mai 2017 bis 30. April 2018) nach Angaben von Umwelt- und Agrarministerin Claudia Dalbert weiter moderat angestiegen. Die Grünen-Politikerin stellte am Montag zusammen mit der Präsidentin des Landesamtes für Umweltschutz (LAU) Sachsen-Anhalt, Dr. Sandra Hagel, konkrete Ergebnisse des Monitorings vor. Danach werden aktuell beim Wolfskompetenzzentrum in Iden (WZI) elf Rudel im Land sowie ein Rudel und zwei Wolfspaare grenzübergreifend zu Brandenburg, Sachsen bzw. Niedersachsen gezählt. Die Population umfasst 92 Wölfe, von denen 88 in den Rudeln leben. Davon sind laut Monitoring mindestens 42 Welpen, die im Mai 2017 geboren wurden.

 

Für das Monitoringjahr 2016/2017 standen bzw. stehen zwölf Rudel, davon zwei grenzübergreifend, und insgesamt 85 Wölfe, einschließlich Welpen, zu Buche. Die Veränderungen seither (leichter Rückgang bei den Rudeln, leichter Anstieg bei den Einzeltieren) begründete LAU-Präsidentin Sandra Hagel mit einem Generationswechsel, der sich bei einigen Rudeln im Land, etwa in Altengrabow und Gatow, andeute. Das bedeute, dass es bei den Wölfen neue Verpaarungen in den Gebieten gibt und diese beginnen, ein eigenes Rudel in den Territorien der Vorgänger zu gründen.

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