Wettkampf im Leistungshüten

02.06.2015

© Detlef Finger

Die vier Teilnehmer des Leistungshütens mit Hubert Dissen, stellvertretender Vorsitzender der VDL-Abteilung Berufsschäfer (2.v.l.), und Karin Hörnicke, Koordinatorin an der BbS des Saalekreises (2.v.r.): Clemens Lippschus, Laura Trappschuh, Sebastian Heidenreich und Mike Lindley (v.l.).

Morl/Krosigk. Sebastian Heidenreich, angehender Tierwirt mit dem Schwerpunkt Schafhaltung, hat das diesjährige Leistungshüten der Auszubildenden in der Franzigmark bei Morl im Saalekreis gewonnen. Der 21-Jährige aus dem bayerischen Mellrichstadt, der sein Handwerk in der Schäferei Ulenhof in Rehden (Niedersachsen) erlernt, siegte mit 77 Punkten, davon 42 für die eigene Leistung und 35 für seinen Hütehund, vor Vorjahressiegerin Laura Trappschuh aus der gastgebenden Landgut Krosigk GmbH.

 

Die 19-Jährige aus dem Erzgebirgsort Lichtenberg (Sachsen) konnte ebenfalls 77 Zähler verbuchen, davon 33 für die eigene Hüteleistung, 35 Punkte für ihren Haupthund und neun Punkte für ihre Beihündin. Im Vergleich der erbrachten Leistungen – mit einem Hund sind maximal 100 Punkte erreichbar, mit zweien 115 Zähler, da der Beihund 15 Punkte holen kann – hatte Sebastian mit einer Quote von 77 Prozent die Nase vorn. Laura Trappschuh kam auf eine Ausbeute von 67 Prozent.

 

Platz drei belegte Mike Lindley (36) aus Gütersloh, der in der Schäferei Eikermann in Heinzberg (Nordrhein-Westfalen) seinen Berufsabschluss machen will. Zusammen mit seinen Hunden holte der Vorjahreszweite 57 Punkte (24/26/7), das sind knapp 50 Prozent der erreichbaren Gesamtzählerzahl. Damit verdrängte er Clemens Lippschus (24) aus Meitze bei Hannover, der seine Lehre in der Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide in Schneverdingen absolviert, auf Rang vier. Der Niedersachse, der wie seine drei Konkurrenten auch im dritten Ausbildungsjahr steht und an den Berufsbildenden Schulen des Saalekreises in Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) in der Berufstheorie geschult wird, kam mit seinem Hund auf 47 Zähler (28/19), die in der Endabrechnung 47 Prozent für ihn bedeuteten.

 

(Mehr zum Leistungshüten der Auszubildenden in der BauernZeitung, Ausgabe 23/2015, Seite 14.)

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