Wertholzversteigerung 2018 in Halberstadt

23.02.2018

Wertholz Eiche © Landesforstbetrieb

Halberstadt. Wertholz aus Sachsen-Anhalt ist begehrt wie lange nicht. 1.924 Festmeter aus den hiesigen Wäldern haben am vergangenen Donnerstag bei der 27. Wertholzversteigerung in Halberstadt meistbietend den Besitzer gewechselt und dabei ein Ergebnis von 920.000 Euro erzielt. An der Wertholzsubmission haben sich mit unterschiedlichen Angebotsmengen Landesforstbetrieb, Bundesforst sowie Kommunal-, Kirchen- und Privatwaldbesitzer beteiligt.

 

Seit 2015 wird der Meistgebotstermin für Wertholz in Sachsen-Anhalt in Form einer Submission durchgeführt. Im Gegensatz zu einer klassischen Versteigerung wird die Angebotsabgabe diskret vorgenommen. So soll möglichen Preisabsprachen vorgebeugt werden. Auf zwei Lagerplätzen wurden den Käufern Werthölzer angeboten. Insgesamt haben 27 Käufer auf die 1.092 Lose geboten.

 

Der durchschnittliche Erlös lag bei 513 Euro pro Festmeter und damit 38 Euro über dem Vorjahr (Vorjahr: rund 475 Euro pro Festmeter). Besonders begehrt war in diesem Jahr erneut die Eiche. Das teuerste Gebot erhielt ein Eichenstamm aus dem Forstbetrieb Altmark mit 1.234 Euro pro Festmeter und damit einem Gesamterlös von 2.801 Euro. Die Eichenmenge war mit 1.684 Festmetern die dominierende Baumart des Termins. Der Durchschnittspreis der Eiche erreichte mit 541 Euro pro Festmeter das sehr gute Vorjahresniveau. Deutlich besser wurde in diesem Jahr das Angebot der Baumarten Esche, Lärche und Kiefer bewertet. Hier stiegen die Durchschnittspreise um 15 Euro pro Festmeter.

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