Werkzeugkiste statt Zuckertüte

02.10.2014

© Archiv

Die fünf neuen Azubis des Lohnunternehmens: Steffen Lepert, Fabian Heß, Lennart Klasen, Christopher Clarner, Philipp Behle (v. l.).

Mit einem Rekord geht das Lohnunternehmen Metzger in Meßdorf in die neue Ausbildungssaison: Gleich fünf junge Menschen konnten kürzlich als Auszubildende in dem Familienbetrieb im Landkreis Stendal begrüßt werden. Während Christopher Clarner (18 Jahre, Belkau), Steffen Lepert (18, Steinfeld) und Philipp Behle (17, Altmersleben) ihre Chance für eine Fachausbildung in der Region nutzen, war der Weg für Lennart Klasen (17, Verden) und Fabian Heß (21, Essen) einige Kilometer weiter. Letzterer hatte vorher bereits den Beruf eines Vermessungstechnikers erlernt, die anderen vier kommen durchweg direkt von der Schule.

Klarer Berufswunsch

In einem Punkt sind sich alle einig: Die große Technik in Verbindung mit Landwirtschaft und Natur ist das, was sie sich beruflich vorstellen. Der Weg zum Lohnunternehmen Metzger führte die angehenden Fachkräfte über den Kontakt mit Fachverbänden, das Internet oder Fachmessen, auf denen die Firma für ihre Branche wirbt.

Der erste Tag im Unternehmen begann nach dem kurzen Kennenlernen der über 50 Kollegen mit der Einkleidung. Latzhose, Shirt, Hemd, Arbeitsschuhe und Jacke. „Die Namensschilder nähen wir noch auf“, sagt Geschäftsführer Michael Metzger. Ein einheitliches Auftreten und Transparenz gegenüber dem Kunden sind dem Betrieb wichtig. Zudem setzt das Unternehmen nicht nur mit ihren großen Einsatzfahrzeugen, sondern auch mit Smartphones auf neue Technik. Jeder Mitarbeiter, auch die Azubis, hat ein Betriebshandy, das neben dem Telefonieren auch zur Zeit- und Auftragserfassung sowie als Orientierungshilfe dient. Zudem bekam jeder Neuling seine eigene rote Werkzeugkiste.

„Wir freuen uns, dass junge Menschen Vertrauen in unser Unternehmen haben“, sagt  Metzger, der die Azubis in ihrer ersten Woche komplett betreut und ihnen den Betrieb und die Aufgabengebiete näherbringt. Auch erste Kundenkontakte stehen auf dem Programm.

Ausbildung verstärken

Christopher, Philipp, Lennart und Fabian werden in den nächsten drei Jahren als Fachkraft für Agrarservice ausgebildet. Steffen hat sich für den Beruf des Land- und Baumaschinenmechatronikers (3,5 Jahre) entschieden. Seit dem Jahr 1996 setzt das Unternehmen auf die eigene Ausbildung und will das in den nächsten Jahren noch intensivieren. „Wir wollen drei bis fünf jungen Leuten in der Region eine Perspektive bieten“, sagt  Metzger.

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