Waldzustandsbericht 2015

11.11.2015

Kiefernwald © Detlef Finger

Die Kiefer ist in den Wäldern Sachsen-Anhalts mit einem Baumartenanteil von 51 Prozent am häufigsten vertreten, gefolgt von der Fichte mit zwölf Prozent, der Eiche mit elf Prozent und der Buche mit neun Prozent.

Magdeburg. Die trocken-warme Witterung im Winter 2014/15 und in den darauf folgenden Monaten hat bei vielen Laubbäumen in den Wäldern Sachsen-Anhalts zu einer erhöhten Verlichtung der Kronen geführt. Die jungen Kiefern dagegen zeigten eine dichtere Benadelung als in den Vorjahren. Das weist der Waldzustandsbericht 2015 aus, den Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens am Donnerstag voriger Woche vorstellte. Die mittlere Kronenverlichtung der Waldbäume beträgt in diesem Jahr 16 Prozent, im vergangenen Jahr lag sie bei 15 Prozent.

 

„Seit 2009 zeigen unsere Bäume insgesamt eine relativ stabile mittlere Kronenverlichtung. Das bedeutet aber nicht, dass wir die Hände in den Schoß legen können“, sagte Aeikens in Magdeburg. „Ein genauerer Blick auf die Ergebnisse zeigt den Einfluss sich ändernder Witterungsverhältnisse auf die Gesundheit der Bäume. Lange Trockenperioden, so wie sie in letzter Zeit häufiger auftreten, stressen Laubbaumarten wie Buche Birke, Linde und Hainbuche. Sachsen-Anhalts häufigste Baumart, die Kiefer, befindet sich dagegen in einem bemerkenswert gesunden Zustand, und das in allen Altersgruppen.“

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