Überwachung der Erbsengallmücke 2015

17.03.2015

© Sabine Rübensaat

Erbsenranke

Die Erbsengallmücke (Contarinia pisi) kann im Hauptanbaugebiet für Erbsen in Sachsen-Anhalt (Teile der Magdeburger Börde und östliches Harzvorland), in dem sich auch der Vermehrungsanbau konzentriert, empfindliche Ertragsverluste und damit verbunden wirtschaftliche Schäden an Erbsen verursachen. Als stark gefährdet gelten Flächen in Gebieten mit einer erhöhten Anbaukonzentration. In unmittelbarer Nachbarschaft zu vorjährigen Erbsenschlägen besteht zudem ein größeres Befallsrisiko, da der Schädling auf diesen Flächen überwintert.

 

Für die Überwachung der Flugaktivität der Erbsengallmücke hat sich der Einsatz von Pheromonfallen auf Vorjahresschlägen bewährt. Die Pheromonfallen wurden in den Jahren 2007 und 2008 unter aktiver Beteiligung vieler Landwirte in Sachsen-Anhalt erfolgreich getestet und haben sich inzwischen vielfach bewährt. Weil die Fallen und das spezifische Pheromon zurzeit nur von einer englischen Firma angeboten werden, können Landwirte ihren Bedarf auch für das Jahr 2015 wieder über den Landesbauernverband zentral bestellen. Sollten noch funktionsfähige Fallenkörper einschließlich der dazugehörigen Klebeböden aus der letzten Saison zur Verfügung stehen oder sind andere Deltafallenkörper mit Klebeboden vorhanden, so sollten diese verwendet werden. In diesem Fall können die Pheromon-Pads auch separat bestellt werden.

 

Ansprechpartnerin für die Bestellung beim Landesbauernverband ist Frau Hella Entrich (Tel.: 0391-7396912; Email: hentrich@remove-this.lbv-sachsenanhalt.de).

 

Achtung: letzter Bestelltermin ist der 25. März 2015. Besonders den erfahrenen Betrieben empfehlen wir den Einsatz der Pheromonfallen auf den eigenen Flächen (4 Einzelfallen pro Schlag). Die Fallen sollten je nach Vegetationsverlauf ab Mitte April bzw. spätestens ab BBCH 51 aufgestellt werden.

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