Tierhaltung

17.10.2012

 

 

Magdeburg. Wegen des verbotenen Einsatzes von Antibiotika in einem Putenmastbetrieb im Landkreis Börde ermittelt derzeit die Staatsanwaltschaft in Magdeburg. Über Jahre hinweg sollen bei der Börde-Puten GmbH mit Hauptsitz in Klein Oschersleben ohne Genehmigung verschreibungspflichtige Medikamente über das Tränkwasser in der Geflügelhaltung eingesetzt worden sein. Es seien Proben von Tieren und Futter genommen sowie Dokumente geprüft worden, erklärte die Staatsanwaltschaft. Auch sollten Mitarbeiter der Firma befragt werden, die an insgesamt fünf Standorten im Land Puten mästet.

Die Arbeit im Betrieb läuft unterdessen weiter. Eine Sprecherin des Bördekreises sagte gegenüber dem Mitteldeutschen Rundfunk, es gebe keinen Anlass und es sei auch nicht möglich, die Farm zu schließen, solange ein Medikamentenmissbrauch nicht durch vorliegende Testergebnisse bewiesen sei. Die Puten befänden sich derzeit noch in der Anfangsmast, sodass noch mehrere Wochen vergehen würden, ehe endgültige Ergebnisse vorliegen. BZ

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