Startschuss für Kirschernte

19.06.2015

© Detlef Finger

Süßkirschen wachsen in Sachsen-Anhalt auf knapp 400 Hektar. Im Vorjahr wurden im Land 2.400 Tonnen der süßen Früchte geerntet.

Aseleben. Die Süßkirschen sind reif, die Ernte kann beginnen. Heute Nachmittag um 13.00 Uhr eröffnet Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens die diesjährige Kirschsaison hierzulande im Obsthof „Am Süßen See“ in Aseleben im Landkreis Mansfeld-Südharz. Zugegen sind u.a. auch die neugewählte 19. Sächsische Blütenkönigin, Kathleen I., und die 2. Blütenkönigin des Seegebietes Mansfelder Land, Kristin, der Vorsitzende des Landesverbandes „Sächsisches Obst“ e.V., Gerd Kalbitz, sowie der Betriebsleiter der Obsthof Am Süßen See GmbH und Vorsitzende der Landesfachgruppe Sachsen-Anhalt im Obstbauverband „Sächsisches Obst“, Phillipp Moser. Der Verband vertritt die Interessen der Obstbaubetriebe in beiden Bundesländern.

 

Der Obstbau in Sachsen-Anhalt umfasst eine Fläche von knapp 1.700 Hektar. Im Wesentlichen sind das etwa 900 Hektar Äpfel und knapp 400 Hektar Süßkirschen. In geringerem Umfang werden außerdem Sauerkirschen, Pflaumen, Birnen und Aprikosen angebaut. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Statistischen Landesamtes hierzulande rund 2.400 Tonnen Süßkirschen und etwa 1.100 Tonnen Sauerkirschen geerntet.

 

Der Erwerbsobstbau wird in Sachsen-Anhalt hauptsächlich von 56 größeren Betrieben durchgeführt. Im südlichen Teil des Landes – von Naumburg über Querfurt bis in die Region Eisleben – liegen die meisten Obstplantagen Sachsen-Anhalts.

 

Der Obsthof „Am Süßen See“ ist seit 1992 in Aseleben ansässig und bewirtschaftet 252 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 223 Hektar Dauerkulturen. Angebaut werden Äpfel, Kirschen, Pflaumen, Aprikosen und Wein.

 

Kirscherzeuger in Sachsen-Anhalt, die im Landesverband „Sächsisches Obst“ e.V. organisiert sind, finden sich im Internet unter: http://www.obstbau-sachsen-anhalt.de/


oder hier als PDF-Datei.

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