Stallpflicht weitestgehend aufgehoben

05.03.2015

© Sabine Rübensaat

Bis auf wenige Ausnahmen wurde die Stallpflicht für Nutzgeflügel aufgehoben.

Seit 2. März ist in Sachsen-Anhalt die Stallpflicht für Nutzgeflügel bis auf einige Ausnahmen aufgehoben. Sie war Ende November vorigen Jahres für Risikogebiete ausgesprochen worden, um eine mögliche Ausbreitung des Geflügelgrippevirus H5N8 zu verhindern.

Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens erklärte dazu: „Wir haben zwischen den wachsenden Tierschutzproblemen in den Geflügelbeständen und dem Risiko einer Verbreitung der Infektion über Wildvögel abgewogen.“ Da in letzter Zeit keine neuen Fälle der Vogelgrippe aufgetreten seien, könne Entwarnung gegeben werden. Der Minister bat aber alle Geflügelhalter weiterhin um erhöhte Aufmerksamkeit. Denn das Risiko einer Einschleppung des Vogelgrippevirus könne nicht einhundertprozentig ausgeschlossen werden. Lediglich in einigen wenigen Feuchtgebieten, den ­sogenannten RAMSAR-Gebieten, plus einer 500-Meter-Ausflugszone bleibe die Stallpflicht bis zum Abschluss des Vogelzuges, etwa bis Mitte April, zunächst bestehen, teilte das Ministerium mit. Diese Gebiete seien die Niederungen der Unteren Havel, Gülper See, Schollener See, die Aland-Elbe-Niederung, die Elbaue Jerichow und der Helmestausee Berga-Kelbra.

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