Schäden durch Orkantief

10.10.2017

Sturmschaden © Detlef Finger

Magdeburg. Orkantief „Xavier“ ist am vergangenen Donnerstag auch über Teile Sachsen-Anhalts hinweggefegt. Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h trafen auf Wälder, die teilweise stark geschädigt wurden. Agrarstaatssekretär Dr. Ralf-Peter Weber bittet die Bevölkerung daher um Vorsicht. „Bitte bleiben Sie auf den offiziellen Waldwegen. Die Aufräumarbeiten dauern an. Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass wir hier entwarnen können.“

 

Wie das Ministerium mitteilt, könne zum jetzigen Zeitpunkt nur eine grobe Einschätzung der aktuellen Sturmschäden in den Wäldern Sachsen-Anhalts erfolgen. Die Schadenschwerpunkte lägen in der Altmark, der Colbitz-Letzlinger Heide, im Bereich Anhalt und der Annaburger Heide. Insgesamt seien zum jetzigen Stand ca. 300.000 Festmeter Schadholz gemeldet.

 

Da vielfach die Flächen noch nicht erreicht werden konnten, werden konkrete Zahlen erst in den nächsten Wochen zur Verfügung stehen. Nach Aufarbeitung des Schadholzes sei zu erwarten, dass die Zahlen der Grobeinschätzung noch ansteigen werden.

 

Als erstes gelte es, die forstliche Infrastruktur wiederherzustellen, um eine Befahrbarkeit und Erreichbarkeit der Waldflächen zu gewährleisten. Planmäßige Bewirtschaftungsmaßnahmen würden zu Gunsten der Schadholzaufarbeitung zurückgestellt. Aufgrund der bestehenden Holzmarktsituation könnten die Holzmengen nahezu vollständig in bestehende Verträge einfließen.

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