Rinderhaltung

31.07.2012

© dpa

Stendal. Nach der Milzbrand-Infektion in einem Rinderbestand bei Wahrenberg im Landkreis Stendal sind seit zwei Wochen keine Tiere mehr verendet. Damit würde die Herde entsprechend der Verordnung zum Schutz gegen Milzbrand und Rauschbrand als klinisch gesund gelten, sagte ein Sprecher des Landkreises am Montag. Seit dem Ausbruch der Infektionskrankheit Mitte Juli waren zehn Rinder verendet.

Voraussichtlich am heutigen Dienstag wollte ein Amtstierarzt die Herde begutachten. Erst danach werde im Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Kreisverwaltung eine Entscheidung über die Aufhebung oder Lockerung bestehender Verbote fallen, hieß es. Der Tierbestand war nach dem Milzbrand-Ausbruch gesperrt und ein Handelsverbot für die Rinder ausgesprochen worden.

Mittlerweile liegen nach Angaben des Sprechers auch erste Informationen über die am 18. Juli von einer Expertengruppe gesammelten Bodenproben von jenen Flächen vor, auf denen die Kadaver aufgefunden wurden. Proben von drei der neun Areale sind bisher positiv getestet worden. Die Untersuchungen laufen weiter. Sämtliche Flächen, auf denen eine Verunreinigung vermutet wurde, sind desinfiziert worden. BZ

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