Referenzprojekt zum Herdenschutz

19.01.2018

Mutterkühe © Detlef Finger

Karow. Das Wolfskompetenzzentrum Iden (WZI) des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt (LAU) hat am Dienstag Zaunmaterial für den Herdenschutz an die Agrargenossenschaft Karow übergeben. Das landwirtschaftliche Unternehmen im Landkreis Jerichower Land ist einer von zwei Testbetrieben für wolfssichere Zäune für die Rinderhaltung.

 

Bei dem Treffen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Wolfskompetenzzentrums und der Agrargenossenschaft Karow erfolgte eine Einweisung der Beschäftigten des Agrarbetriebes in den Gebrauch des Zaunsystems durch einen Vertreter der Herstellerfirma.

 

Das Pilotprojekt „Schutzzäune für die Rinderhaltung“ wurde vom Landesamt für Umweltschutz und dem Wolfskompetenzzentrum initiiert und wird vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt unterstützt.

 

Das Zaunset dient dem Monitoring und umfasst eine Datenerfassung zur Wolfsaktivität, zur Handhabbarkeit und Effizienz in der Anwendung sowie eine Erfassung des Mehraufwandes für diese Art der Zäunung. Das System ist halbautomatisch auf- bzw. abbaubar. Der Vorteil ist hierbei, dass es sich um ein mobiles Zaunsystem handelt, weshalb die Landschaft (in diesem Fall: Großtrappen-Schutzgebiet) und vor allem Gewässerkanten offengehalten werden.

Umfrage: Ferkelkastration



Wie steht es um den Wissens- und Qualifikationsbedarf bezogen auf Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration?

Zur Umfrage

ANZEIGE

ANZEIGE

ANZEIGE

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr