Prämien für Ökolandbau

25.07.2016

Roggen © Detlef Finger

Magdeburg. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt hat am Freitag die Eckpunkte für die geplanten Änderungen des Programmes zur Förderung des ländlichen Raums vorgestellt. Wie der Agrarpolitische Arbeitskreis Ökologischer Landbau (APÖL) Sachsen-Anhalt dazu mitteilte, ist die Anhebung der Beibehaltungsprämie für Ökobetriebe auf 273 Euro/ha Acker- und Grünland dabei ein wesentlicher Bestandteil. Zudem sei erstmals eine höhere Prämie in Höhe von 403 Euro/ha für die ersten beiden Jahre der Umstellung auf Ökolandbau vorgesehen. Damit schöpfe die Landesregierung den möglichen Finanzrahmen maximal aus, den der Bund im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „ Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) vorgebe.

 

Der Agrarpolitische Arbeitskreis Ökologischer Landbau begrüßte die Anhebung der Ökoförderung in Sachsen-Anhalt, da damit die ökologischen Leistungen, die die Ökolandwirte dauerhaft erbrächten, angemessener honoriert würden. Eine ausreichend hohe und langfristig stabile Beibehaltungsprämie sei die Grundlage für eine nachhaltig positive Entwicklung des Ökolandbaus in Sachsen-Anhalt.

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