Ökolandbau boomt

14.11.2018

Körnererbsen © Detlef Finger

Magdeburg. Die Anhebung der Flächenbeihilfen für den Ökolandbau in Sachsen-Anhalt zeigt auch in diesem Jahr deutlich Wirkung: Laut Agrarministerium wurde für rund 22.700 ha Förderung beantragt, etwa 20.800 ha davon sind neue Flächen. Im vorigen Jahr, bei der ersten Antragsrunde mit den höheren Prämien für Umstellung und Beibehalt, waren ca. 17.000 ha neu beantragt worden.

 

Ende 2017 bewirtschafteten hierzulande 463 Betriebe 73.046 ha Fläche nach der EU-Öko-Verordnung. Der Anteil der Ökohöfe an der Anzahl aller Agrarunternehmen betrug 11 %, der Flächenanteil 6,2 %. Künftig könnten mit fast 94.000 ha etwa 8 % der LF des Landes ökologisch bewirtschaftet werden.

 

Der Flächenaufwuchs beim Ökolandbau übertrifft die Erwartungen des von den Grünen geführten Ministeriums bei Weitem und er hat finanzielle Konsequenzen. Das Agrarressort hatte lediglich 1,7 Mio. € zusätzliche Fördermittel eingeplant, das Antragsvolumen umfasst nun aber rund 7,4 Mio. €. Den Fehlbetrag von ca. 5,7 Mio. € muss das Ministerium aus anderen Töpfen ausgleichen.

 

Um die Finanzierung des Agrarhaushaltes für 2019 gibt es mittlerweile ein zähes Ringen. Die Sitzung des Agrarausschusses musste Mitte voriger Woche deswegen sogar kurzerhand vertagt werden.

 

Mehr zur Ökolandbauförderung in der kommenden Bauernzeitung Heft 46/2018 auf Seite 14.

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