Nach Stürmen und Dürre

08.11.2018

Saatgutplantagen © MULE/Frank Schuffenhauer

Magdeburg. Die Orkan- und Dürreschäden haben in den Wäldern in Sachsen-Anhalt massive Schäden verursacht. Deshalb sind in den nächsten Jahren erhebliche Verjüngungsmaßnahmen sowohl im Landes- als auch im Privatwald notwendig. Dafür besteht ein großer Bedarf an Forstjungpflanzen mit gesicherter heimischer Herkunft.

 

Wie das für die Forstwirtschaft zuständige Umwelt- und Agrarministerium am vergangenen Mittwoch mitteilte, werden hierfür etwa 50 % der landeseigenen Saatgutreserve aus der Landessamendarre Annaburg freigegeben. Das entspreche ca. 123 kg reinem Nadelholzsaatgut von Kiefer, Fichte, Lärche, Küstentanne und Douglasie. Insgesamt könnten damit rund sechs Millionen Forstpflanzen produziert werden. Diese Menge reiche für einen Flächenumfang von 1.000 bis 1.200 ha.

 

Die Saatgutreserve, die seit dem Jahr 2015 angelegt worden sei, solle in den kommenden Saatguternteperioden schrittweise wieder aufgefüllt werden, so das Ministerium. Damit werde für alle Waldbesitzarten ein wichtiger Beitrag für eine stabile Forstpflanzenversorgung zur Bewältigung der Orkan- und Dürreschäden in Sachsen-Anhalt auch in Zukunft geleistet.

 

Weitere Infos: www.landesdarre-sachsen-anhalt.de/   

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