Liquiditätsprobleme im Staatsforst

20.11.2018

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Magdeburg. Das Ministerium der Finanzen Sachsen-Anhalt genehmigt einen Betriebsmittelvorschuss in Höhe von 7,5 Millionen Euro für den Forstbetrieb des Landes und sichert damit ein gesundes Wald- und Holzmanagement. Dazu erklärte Finanzminister André Schröder: „Entstehende Kosten sind damit weiterhin gedeckt. Eingelagertes Holz wird zu einem wirtschaftlich sinnvollen Zeitpunkt verkauft, damit jetzt keine Landesvermögenswerte sinnlos verschleudert werden.“

 

Die Stürme im Jahr 2017 und im Januar 2018 (18. Januar, Orkantief „Friederike“) haben für sehr viel Sturmholz gesorgt. Das deshalb auf dem Holzmarkt vorhandene Überangebot an Holz verursachte einen Preisverfall und Einnahmerückgang. Aufgrund der großen vorhandenen Mengen an Sturmholz lassen sich derzeit keine ausreichenden Erlöse auf dem Markt erzielen.

 

Um dem Preisverfall entgegen zu wirken, hat der Landesforstbetrieb bereits knapp 120.000 Festmeter Holz in Nasslagern deponiert. Die größer werdenden Holzvorräte wirken sich jedoch ungünstig auf die Liquiditätslage des Landesforstbetriebes aus, da die damit zusammenhängenden Erlöse derzeit nicht erzielt werden können. Für das Jahr 2019 wird erwartet, dass die Preisentwicklung auf das Niveau vor den Sturmereignissen zurückkehrt.

 

Der Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt ist laut Finanzministerium wirtschaftlich gesund. Das Gesamtvolumen des Betriebsmittelvorschusses soll 7,5 Millionen Euro nicht übersteigen, hieß es.

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