Landwirtschaftliche Grundstücke

21.07.2017

Ackerland mit Winterweizen © Detlef Finger

Halle. Im Jahr 2016 wechselten bei 3.252 Kauffällen landwirtschaftliche Grundstücke ihren Besitzer. Dabei handelte es sich ausschließlich um reine Flächenverkäufe (ohne Gebäude und Inventar). Bei diesen Kauffällen wurde eine Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN) von 11.043 Hektar veräußert. Die dabei realisierte Kaufsumme betrug 173,2 Mio. Euro, was einem durchschnittlichen Preis je Hektar für landwirtschaftliche Grundstücke von 15.680 Euro ergab. Die Zahl der Kauffälle sank gegenüber dem Vorjahr um 8,1 % (- 285), die veräußerte Fläche um 15,9 % (- 2 112 ha).

 

Wie das Statistische Landesamt dazu mitteilt, liegt der durchschnittlich erzielte Kaufwert für landwirtschaftliche Grundstücke seit nunmehr zwölf Jahren über 5.000 Euro je Hektar und seit 2012 über 10.000 Euro je Hektar. Der Vorjahreswert wurde 2016 um 397 Euro je Hektar überschritten.

 

Der Preis für landwirtschaftliche Grundstücke lag mit 24.974 Euro je Hektar im Salzlandkreis am höchsten und mit 9.097 Euro je Hektar im Landkreis Wittenberg am niedrigsten. Die meisten Kauffälle (539) wurden im Landkreis Harz abgeschlossen.

 

Der größte Teil der Verkäufe (48 %) betraf Flächen bis ein Hektar Größe. Nur 2,2 % betrafen Flächen, die größer als 20 Hektar waren. Die durchschnittliche Größe der verkauften landwirtschaftlichen Grundstücke betrug 3,4 Hektar.

 

Weitere Daten im Internet unter https://www.statistik.sachsen-anhalt.de/Internet/Home/Daten_und_Fakten/6/61/615/61521/Kaufwerte_landwirtschaftlicher_Grundstuecke.html

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