Landkreis Wittenberg

15.03.2018

Wölfe © Heinz Noack

Wittenberg. In der Dübener Heide ist in den zurückliegenden Tagen in zwei Fällen Nutzvieh von Raubtieren angegriffen worden. Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) heute berichtet, wurden auf einem Grundstück in Schköna bei Gräfenhainichen sowie auf einer Weide bei Gniest nahe Kemberg insgesamt zwei Ziegen, zwei Schafe und ein Schafbock gerissen. Die Tierhalter gingen von Wölfen als Verursacher aus, die Ergebnisse der Untersuchungen stünden allerdings noch aus.

 

Ende Februar war ein Rehbock in Kleinzerbst bei Bad Schmiedeberg einem Wolf zum Opfer gefallen. Wie Landwirt Steffen Murche gegenüber der Bauernzeitung sagte, ereignete sich der Übergriff in unmittelbarer Nähe zum Dorf. Der Mutterkuhhalter ist nun in großer Sorge um seine Tiere.

 

Im vergangenen Jahr sind laut einer Statistik des Wolfskompetenzzentrums in Iden landesweit bei 70 Übergriffen von Wölfen insgesamt 122 Schafe, 43 Rinder, 16 Stücken Gatterwild und ein Pferd getötet worden. Seit 2008 summiert sich die Zahl der hierzulande gerissenen Nutztiere auf mehr als 550 Stück.

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