Landgestüt Sachsen-Anhalt

03.01.2018

© Landgestüt Prussendorf

Prussendorf. Für den geplanten Verkauf des sachsen-anhaltischen Landgestütes in Prussendorf im Landkreis Anhalt-Bitterfeld gibt es nach Angaben von Geschäftsführer Willy Boß mehrere Interessenten. Die Frist für Angebote sei bis Anfang Januar verlängert worden, sagte Boß gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Ziel sei, einen Käufer zu finden, der die Pferdezucht an dem Standort weiterführt.

 

Das Land Sachsen-Anhalt will sich von seinem Gestüt vor allem wegen des hohen Zuschussbedarfs trennen. Boß zufolge sind es einige 100.000 Euro pro Jahr. Verkauft wird das Gehöft mit unmittelbar angrenzenden Grünlandflächen von etwa 40 Hektar. Weitere 800 Hektar Ackerfläche sollen im Besitz des Landes bleiben, um Interessenten abzuhalten, die nur an den Flächen interessiert sind und das Gestüt schließen wollen.

 

Die Ackerflächen waren bereits ab der Herbstbestellung 2017 auf der Grundlage vertraglicher Regelungen in die Bewirtschaftung von drei größeren Landwirtschaftsunternehmen aus der Region Anhalt-Bitterfeld gegeben worden. Hierbei handelt es sich um die Bördegarten Vertriebsgesellschaft Arensdorf, die Agrargenossenschaft Zörbig und den Hof Pfaffendorf.

 

Boß zufolge sind bei der Landesreit- und Fahrschule derzeit noch 30 Pferde untergebracht. Einige Zuchthengste stünden bei Partnern. Die Deckstation solle nach Möglichkeit vermietet werden. Die Zahl der noch verbliebenen Mitarbeiter bezifferte Boß auf zwölf, hinzu kämen einige wenige Lehrlinge.

 

Ausschreibungsunterlagen zum Landgestüt

 

http://www.lgsa.de/upload/grundstuecke/Hofboerse/712-001-7Exposee.pdf

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