Kampagne gestartet

05.10.2018

Zuckersilos des Werkes Klein Wanzleben © Detlef Finger

Klein Wanzleben. Das Nordzucker-Werk Klein Wanzleben hat – nach zeitlicher Verschiebung um knapp zwei Wochen – am 1. Oktober mit der Verarbeitung begonnen. Zwischen Weihnachten und Silvester soll die Kampagne abgeschlossen werden, informierte Fabrikdirektor Udo Harten kürzlich vor Ort auf der Mitgliederversammlung des Zuckerrübenanbauerverbandes Magdeburg (ZAV).

 

Erwartet wird ein Rübenaufkommen von 1,26 Mio. t, die tägliche Verarbeitung soll bei 14.500 t liegen. Das Werk werde in der Kampagne keinen Dicksaft aufspeisen, sondern komplett zu Kristallzucker verarbeiten, kündigte Harten an. Denn beide Zuckersilos seien leer, die Zuckerverfügbarkeit für die Kunden müsse gesichert werden. Aus dem Werk im niedersächsischen Schladen soll zusätzlich Dicksaft zur Verarbeitung angeliefert werden. Ein Fragezeichen stehe hinter den Gehalten an Zucker und Nichtzuckerstoffen in den Rüben samt deren Auswirkungen auf den Verarbeitungsprozess.

 

Laut Harm-Henning Wolters vom Klein Wanzleber Rübenbüro lag der Rübenertrag Ende August zur dritten Proberodung (per Hand) bei 56,9 t/ha. Erfahrungsgemäß entspreche dieser dem Ist-Ertrag in der Praxis am Ende der Saison. Zum Vergleich: Das fünfjährige Ertragsmittel beträgt 68,6 t/ha. Mithin ist mit Einbußen von 20 % zu rechnen.

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