Jagdjahr 2017/2018

16.08.2018

Schwarzwild © Detlef Finger

Magdeburg. Die 12.100 Jäger im Land haben im Jagdjahr 2017/18 mit insgesamt 108.951 Stücken Schalenwild (Rot-, Dam-, Reh-, Muffel- und Schwarzwild) die bislang höchste Jagdstrecke in Sachsen-Anhalt erreicht. Wie das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium mitteilte, lag das Ergebnis um 7.670 Stücken über dem des vorangegangenen Jagdjahres. Geprägt worden sei der deutliche Anstieg der Strecke ausschließlich durch den Zuwachs beim Schwarzwild. Mit 49.165 Stücken wurde auch hier eine Rekordstrecke erreicht, die um 9.867 Stücken oder 25 % höher lag als im Jagdjahr zuvor. Der Anteil an Frischlingen und Überläufern an der Gesamtstrecke betrug zusammen 77 %.

 

Agrarstaatssekretär Ralf-Peter Weber dankte den Jägern/innen ausdrücklich. Sie seien ihrer Verantwortung nachgekommen und trügen aktiv dazu bei, den Bestand an Schwarzwild zu senken. In Zeiten der drohenden Afrikanischen Schweinepest sei dies ein wichtiger Beitrag zur Seuchenprävention.

 

Die Streckenzugänge insbesondere beim Waschbär, sowie bei Marderhund und Nutria würden auf einen weiteren Populationsanstieg dieser Neozoen, also gebietsfremden, nicht heimischen Tierarten, hinweisen, hieß es weiter. Bei den Niederwildarten, so unter anderem bei Feldhase, Wildkaninchen und Fasan, setze sich dagegen der negative Trend fort. Der Bestand an Rebhühnern habe sich dem Streckenergebnis nach stabilisiert bzw. etwas erholt.

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