Investitionsförderung für Sauenhaltung

27.07.2017

Sau mit Ferkeln © Detlef Finger

Magdeburg. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie Sachsen-Anhalt hat gegenüber der BauernZeitung darauf hingewiesen, dass für Anträge auf investive Förderung der Sauenhaltung im Land das Verwaltungsverfahren geändert wurde. Es treffe hingegen nicht zu, dass Sachsen-Anhalt die investive Förderung in diesem Bereich eingestellt hat, wie der Bauernverband angemerkt habe.

 

Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums wurden die Bewilligungsbehörden darauf hingewiesen, dass es derzeit eine Diskussion bezüglich der Ausgestaltung einer zukunftsgerichteten Haltung von Sauen gibt. Dies seien Entscheidungen, die auf politischer Ebene getroffen würden, nicht auf Ebene der Bewilligungsbehörden. Aufgrund dieser bestehenden Unsicherheiten seien die Bewilligungsbehörden gebeten worden, bei Antragsverfahren im Bereich Sauenhaltung das Agrarministerium zu informieren und zunächst eine Kurzfassung des Vorhabens zu übermitteln. Die Klärung, ob die Investitionsmaßnahme den derzeitigen Anforderungen entspricht und mit öffentlichen Mitteln unterstützt werden kann, sollte dann auf Ebene des Ministeriums erfolgen.

 

Diese Regelung diene auch dem Schutz von Investoren. Investoren, die in eine tierschutzgerechte Sauenhaltung investieren wollen und dabei auf öffentliche Mittel angewiesen sind, können sich auch weiterhin an die Ämter für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten wenden. Die Beurteilung des Einzelfalles erfolge dann jedoch im Ministerium.

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