Höhere Umschichtung in die Zweite Säule

16.03.2017

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Magdeburg. Der Bundesrat hat für eine Erhöhung der Umschichtungen der landwirtschaftlichen Direktzahlungen aus der Ersten in die Zweite Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) von 4,5 auf 6 % votiert. Für Deutschland hätte das eine zusätzliche Umschichtung von 70 Mio. € zur Folge.

 

Für die Landwirte in Sachsen-Anhalt  würde dies - ausgehend von der für 2017 angepassten nationalen Obergrenze für das Land Sachsen-Anhalt - eine Erhöhung der Umschichtung in Höhe von jährlich ca. 5,6 Mio. € zu Lasten der Ersten Säule bzw. eine Reduzierung der Basisprämie von ca. 4,70 €/ha bedeuten. Das hat das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie auf Nachfrage der BauernZeitung bekanntgegeben.

 

Der im Agrarausschuss des Bundesrates mit klarer Mehrheit angenommene Kompromiss, der eine „moderate“ Erhöhung der Umschichtungen in die Zweite Säule auf 6 % vorsieht, geht auf einen gemeinsamen Antrag der Länder Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt zurück.

 

Im Umweltausschuss fand dieser Antrag keine Mehrheit. Dort votierten einige Bundesländer für 15 %, wie sie von Niedersachsen und Schleswig-Holstein gefordert worden waren. Sachsen-Anhalt enthielt sich hier der Stimme.

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