Herdenschutz wird wieder gefördert

10.04.2014

© Detlef Finger

Herdenschutz wird wieder gefördert

Magdeburg. Schaf- und Ziegenhalter hierzulande können ab sofort wieder finanzielle Unterstützung für den Schutz ihrer Tiere vor Wolfsangriffen erhalten. Der Zuschuss beträgt 80 % der förderfähigen Ausgaben für das Anschaffen von Elektrozäunen nebst Zubehör für den nächtlichen präventiven Schutz. Zuwendungsempfänger sind land- und forstwirtschaftliche sowie Gartenbaubetriebe im Haupt- oder Nebenerwerb mit Schaf- und Ziegenhaltung und Betriebssitz in Sachsen-Anhalt.

Die Tierhalter können für dieses Jahr noch bis zum 15. Mai 2014 einen Antrag beim dafür zuständigen Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Anhalt, 06844 Dessau-Roßlau, Ferdinand-von-Schill-Straße 24, Tel. (03 40) 23 03-0, Fax: (03 40) 23 03 100, poststellede@remove-this.alff.mlu.sachsen-anhalt.de, einreichen.

Das Zentrum für Tierhaltung und Technik der LLFG in 39606 Iden, Lindenstraße 18, Tel. (03 93 90) 6-0, Fax: (03 93 90) 6-201, poststelle.iden@remove-this.llfg.mlu.sachsen-anhalt.de , ist ebenfalls Ansprechpartner für alle Tierhalter zum Thema präventiver Herdenschutz. Dort werden im Rahmen einer für die Aus- und Weiterbildung etablierten Zaunbauschule mit verschiedenen Partnern geeignete Präventionsmaßnahmen entwickelt, erprobt und angewendet sowie für die Praxis und Öffentlichkeit Bildungsmaßnahmen angeboten.

Das Material für den präventiven Herdenschutz muss hinsichtlich Typ, Beschaffenheit und Spannungsversorgung bestimmte Mindestanforderungen erfüllen, die in einem Merkblatt beschrieben sind. Das Merkblatt, der Antrag und die Grundsätze zur Förderung des Herdenschutzes in Sachsen-Anhalt sind im Internet unter www.mlu.sachsen-anhalt.de zu finden.

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