Grüne Woche: Mit Rindern und Böcken zur Schau

08.01.2016

© Detlef Finger

Ines Porse, Fleckviehzüchterin aus Bad Bibra im Burgenlandkreis, wird mit vier Tieren verschiedener Kategorien auf der Bundesschau Simmental vertreten sein.

Die Zahl der Mutterkühe liegt in Sachsen-Anhalt seit Jahren bei knapp über 30 000 Tieren. Hauptrasse ist Fleckvieh-Simmental, das auch das Herdbuch des Rinderzuchtverbandes Sachsen-Anhalt eG (RSA) dominiert. 1 898 Kühe sind hier momentan eingetragen, das sind gut 42 % aller 4 488 weiblichen Herdbuchtiere im Fleischrindbereich. Mit einigem Abstand liegen die Angus auf Rang zwei mit 750 Herdbuchkühen bzw. einem Anteil von 17 %.

 

13 Rinderzüchter dabei


Große Auftritte haben die beiden Hauptrassen des Landes auf Schauen im Rahmen der Grünen Woche 2016 in Berlin. Die 5. Bundesschau Fleckvieh-Simmental am 16. Januar (siehe auch BauernZeitung 51/52/2015, S. 40) wird von elf Mitgliedsbetrieben des RSA (siehe Kasten) mit insgesamt 32 Großtieren beschickt, darunter drei Alt- und neun Jungbullen, sieben Kühe mit Kalb, vier tragende Färsen sowie zehn Jungrinder.


Bei der 2. Jungrinderschau des Bundesverbandes Deutscher Angus-Halter am 19. Januar treten mit Günter Reichert aus Natho (Stadt Dessau-Roßlau) und Joachim Bethge aus Bismark (Landkreis Stendal) zwei heimische Züchter dieser Rasse an. Während Reichert ein schwarzes Jungrind in den Ring führen wird, bringt Bethge zwei rote Angus mit.

 

Zwei Schäfer im Ring


Bei der Premiere der gesamtdeutschen Stammbockschau mit über 200 Tieren, die am 22./23. Januar ebenfalls zur Grünen Woche in Berlin ausgetragen wird, mischen zwei hiesige Schafzüchter mit: Schäfermeister Mario Wehlitz aus Brambach (Stadt Dessau-Roßlau) wird zwei Böcke der Merinorasse Ile de France auftreiben, Schäfermeister Joachim Gaudian aus Gardelegen (Altmarkkreis Salzwedel) je einen Vererber von Schwarzköpfigem Fleischschaf und Karakul. Gerichtet wird in den Kategorien Wirtschaftsrassen (68 Böcke, ein Ring) bzw. Landschafrassen (141 Böcke, zwei Ringe – nach regionalen Verbreitungsgebieten), informierte der Geschäftsführer des Landesschafzuchtverbandes Sachsen-Anhalt, Dr. Hans-Jörg Rösler.

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