Grüne Woche 2017: Messehalle 23b

18.01.2017

© Messe Berlin

Zum 27. Mal präsentiert sich Sachsen-Anhalt auf der an diesem Freitag startenden Grünen Woche, zum elften Mal in einer eigenen Halle – der Messehalle 23b. 85 Aussteller werden vor Ort sein, darunter 32 Unternehmen der Ernährungswirtschaft, 21 landwirtschaftliche Direktvermarkter und Kleinproduzenten, 16 Unternehmen der Touristikbranche, zehn Landkreise bzw. kreisfreie Städte sowie sechs Sonstige, etwa Gastronomen.


Landwirtschaftsministerin Claudia Dalbert und der Geschäftsführer der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (AMG), Dr. Jörg Bühnemann, „fütterten“ die Medienvertreter am Donnerstag voriger Woche in Magdeburg mit Informationen zum Auftritt des Landes in Berlin. Die Verbrauchertrends „bio“ und „regional“ werden demnach auch dort eine zentrale Rolle spielen. So wird zum Ländertag am 23. Januar erstmals der Bio-Regionalpreis verliehen, ausgelobt von der AMG zusammen mit der Edeka Handelsgesellschaft Minden-Hannover und in Kooperation mit der Biohöfegemeinschaft Sachsen-Anhalt.


Beteiligen durften sich heimische Produzenten der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Direktvermarkter mit neuen oder signifikant veränderten Bioprodukten aus eigener, zertifizierter Erzeugung. Dem Gewinner winkt die Möglichkeit einer Erstvermarktung in Edeka-Märkten – „eine tolle Chance“, befand die Ministerin. Neu in der Sachsen-Anhalt-Halle ist auch das Bio-Café unter Federführung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, in dem die Kaffeerösterei Hannemann und die Eisdiele Matteo die Besucher mit Köstlichkeiten verwöhnen.


Insgesamt etwa 1 500 verschiedene Produkte gibt es in Halle 23b zu kosten und zu kaufen, darunter viele Neuheiten und spezielle Angebote zum 500-jährigen Reformationsjubiläum und zu Luther.


Die Landkreise und kreisfreien Städte vereinen an ihren Ständen touristische Angebote und kulinarische Spezialitäten der Regionen. Sie ermöglichen zudem Direktvermarktern und Kleinproduzenten, sich – zum Teil auch tageweise – den Messebesuchern zu präsentieren. Zum Tag der Altmark (22. Januar), dem Tag der Börde (24. Januar) und dem Tag der Landeshauptstadt Magdeburg (25. Januar) gibt es zusätzliche Informationen und künstlerische Angebote aus den Gebietskörperschaften.


Seine Premiere auf der Grünen Woche erlebt am 26. Januar der Wirtschaftstag Sachsen-Anhalt. Unter dem Motto „Innovationen und Export“ soll er Akteure aus großen und kleinen Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft sowie weiterer beteiligter Branchen zusammenbringen. Zum sechsten Mal gibt es am kommenden Montag in der Sachsen-Anhalt-Halle nach dem von Ministerpräsident Reiner Haseloff eröffneten traditionellen Ländertag wieder den Länderabend. Das Land bzw. das Agrarressort trägt etwa zwei Drittel der 570 000 € umfassenden Gesamtkosten des Grüne-Woche-Auftritts der heimischen Ernährungswirtschaft. Diese liegt, so Ministerin Dalbert, im ostdeutschen Branchenranking „mit Abstand auf Platz eins“.

 

 

 

Produktschau unterm Funkturm
Etliche heimische Direktvermarkter und Erzeuger von landwirtschaftlichen Produkten bzw. Lebensmitteln stellen ihre Produkte zur Grünen Woche in Halle 23b vor. Unter den Anbietern sind z. B. Altenweddinger Geflügelhof KG; Altmärker Fleisch und Wurstwaren GmbH, Stendal; Auleber Obstmanufaktur; Börde Käse GmbH, Vahldorf; Brockenbauer Uwe Thielecke, Tanne; Der kleine Hofladen, Jeeben; Elbwurm Nagels Landwurst, Tryppehna; Erlebnis-und Wanderimkerei Enrico Kretschmar, Osterwieck; Geflügelhof Gentz GbR, Parchen; Harzer Blasenwurst Vertriebs GmbH, Halle; Hof Pfaffendorf Molkerei GmbH & Co. KG; Hofladen Lemsdorf/Völckes Hofladen GbR, Magdeburg; Imkerei Bördebiene, Samswegen; Immenwohl Artgerechte Imkerei, Schortewitz; Schafmilchkäserei Jaare, Arnold und Anett de Vries, Lindau; Obstbrennerei Kullmann & Sohn, Loburg sowie Tonkens Agrar AG, Stemmern.

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