Forstliche Ausbildung gesichert

14.10.2015

© Detlef Finger

An einer Ausbildung im Beruf Forstwirt interessieren sich überwiegend männliche Jugendliche, junge Frauen sind in diesem Beruf eher selten.

Magdeburg. Die Ausbildung des Forstnachwuchses in Sachsen-Anhalt ist gesichert. Das Kabinett beschloss am Dienstag, die Ausbildung von 21 Forstwirtinnen und Forstwirten in der Ausbildungsstätte Magdeburgerforth im Landkreis Jerichower Land für die kommenden Jahre fortzuschreiben. Die jährliche Prüfung der Auszubildendenzahlen durch das Finanzministerium entfällt künftig.

Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens sagte in Magdeburg, dieser Beschluss zeige die Bedeutung der Forstwirtschaft in Sachsen-Anhalt. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Forstwirten sei groß. Ebenso groß sei aber auch das Interesse junger Menschen für diese Ausbildung. „Allerdings traditionell mehr bei den männlichen Jugendlichen“, bedauerte Aeikens, „ich fände es  gut, wenn sich  mehr junge Frauen als bisher für den Grünrock begeistern könnten. Wer beim Forstwirt an doppelaxtschwingende Holzfäller denkt, liegt falsch. Heutzutage ist der Kopf mehr gefragt als die Muskeln.“

Das Forstliche Bildungszentrum in Magdeburgerforth wird ab Januar 2016 durch das Landeszentrum Wald geführt und nicht wie bisher durch die Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (LLFG), die dann künftig nur noch Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau heißt.  Aeikens sagte, es kämen jetzt alle forstlichen Bildungsmaßnahmen in eine Hand, was die Effektivität der Ausbildung fördere.

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