Forst: Fristen für Förderanträge

06.11.2013

Foto Brennholzstapel vor Wald

Brennholz

Brennholzstapel

Magdeburg. Eine neue Richtlinie zur Förderung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse ist am 22. Oktober 2013 in Kraft getreten. Darauf hat das Landwirtschaftsministerium hingewiesen. Ziel sei die Verbesserung der Waldbewirtschaftung und Überwindung von Strukturhemmnissen im Privatwald.

So könnten Forstbetriebsgemeinschaften (FBG) künftig eigenes Forstpersonal einstellen. Weitere Mittel gebe es für die Kommunikation und Mitgliederwerbung. Zur Ankurbelung des Holzverkaufs gebe es bis zu zwei Euro je Festmeter, wenn eine FBG ihr Holz-angebot überbetrieblich vermarkte. Die Finanzierung erfolge aus der Gemeinschaftsaufgabe (GAK). Dafür stünden im kommenden Jahr bis zu 650 000 Euro zur Verfügung.

Bis zum 15. November 2013 sind Förderanträge für 2014 bei den Ämtern für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten abzugeben. Diese erteilen auch weitere Auskunft.

Wie das Ministerium informierte, gibt es in Sachsen-Anhalt 500 000 ha Wald. Davon gehört die Hälfte rund 50 000 privaten Besitzern. Zur Überwindung struktureller Nachteile haben sich im Land 141 Forstbetriebsgemeinschaften gegründet, die insgesamt 102 000 ha Wald bewirtschaften und deren Durchschnittsgröße bei knapp 800 ha liegt.

Ziel der Landesregierung ist, dass im Laufe der nächsten Jahre Forstbetriebsgemeinschaften weiter wachsen und sich untereinander zusammenschließen, um noch bessere Marktpositionen vor allem beim Holzverkauf zu erreichen. Für kleine Waldbesitzer ist die Mitgliedschaft in einer Forstbetriebsgemeinschaft daher von Vorteil.

Förderrichtlinie und zugehörige Formulare sind im Internet abrufbar unter: www.mlu.sachsen-anhalt.de

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