Förderung für Herdenschutzhunde

07.04.2017

Pyrenäenberghund © Sabine Rübensaat

Magdeburg. Herdenschutzhunde werden in Sachsen-Anhalt nunmehr gefördert. Anträge können ab sofort beim Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Anhalt in Dessau gestellt werden. Wie das Agrarministerium am Donnerstag mitteilte, werden hierzulande Hunde der Rassen Pyrenäenberghund und Maremmano-Abruzzese (Maremmen-Abruzzen-Schäferhund) bzw. Mischungen beider Rassen gefördert. Die Förderrichtlinie Herdenschutz aus dem Jahr 2014, in der Herdenschutzhunde noch unberücksichtigt blieben, war zu Jahresbeginn vom Ressort überarbeitet worden.

 

Mit der Veröffentlichung im Ministerialblatt, die voraussichtlich Ende April erfolgen wird, tritt die überarbeitete Förderrichtlinie in Kraft. Danach wird die Anschaffung von ausgebildeten Herdenschutzhunden einschließlich der Kosten für die Zertifizierung durch Prüfungszeugnis zu 80 % bezuschusst. Halter von Schafen, Ziegen und Gehegewild können außerdem weiterhin finanzielle Unterstützung für den Erwerb von mobilen Elektrozäunen und Zubehör für den präventiven Schutz (ebenfalls 80 %) beantragen. Zuwendungsempfänger sind land- und forstwirtschaftliche Unternehmen sowie Gartenbaubetriebe im Haupt- oder Nebenerwerb mit Betriebssitz in Sachsen-Anhalt.

 

Das geförderte mobile Präventionsmaterial muss bestimmte Mindestanforderungen erfüllen. Die Anforderungen an die Herdenschutzhunde und die Personen, die mit diesen Hunden arbeiten, unterliegen besonderen Bestimmungen. Die zu erfüllenden Voraussetzungen zur Förderung von Maßnahmen des Herdenschutzes sind in einem gesonderten Merkblatt beschrieben. Abweichend von der Richtlinie Herdenschutz für das Antragsjahr 2017 wird der Antragsannahmeschluss auf den 20. Oktober festgelegt. Antragsunterlagen und Merkblatt sind bei der Bewilligungsbehörde erhältlich bzw. im Internet abrufbar:

 

http://www.alff.sachsen-anhalt.de/alff-anhalt/landwirtschaft/tierzucht-und-landespruefdienst/

 

Antrags- und Bewilligungsbehörde ist das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Anhalt, 06846 Dessau-Roßlau, Kühnauer Straße 161, Tel. (0340) 6506-0, Fax (0340) 6506-601, poststellede@remove-this.alff.mule.sachsen-anhalt.de

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