Fleischrinderauktion war Erfolg

11.04.2014

© Detlef Finger

Der Siegerjungbulle der Rasse Fleckvieh-Simmental, Edwin PP, kam aus der Zucht von Christian Bunde in Drewitz.

Bestandteil der 22. RSA-Fleischrindertage in Bismark waren zwei Auktionen, bei denen sieben Färsen bzw. 25 Jungbullen zum Verkauf standen. Letztere (allesamt genetisch hornlos) stellten sich schon am Vortag der Auktion dem Urteil der Körkommission. Hierbei zeichnete sich bereits die hohe Qualität der in diesem Jahr zum Auftrieb gelangten Bullen ab. Insbesondere die Rasse Fleckvieh-Simmental konnte eine enorm starke Kollektion aus insgesamt 15 Spitzenvererbern mit verschiedenen Blutlinienführungen stellen. Von den sehr gut vorbereiteten Jungbullen konnten beim Fleckvieh-Simmental insgesamt achtmal die Noten 8/8/8 und besser vergeben werden. Der Durchschnitt der Tageszunahmen lag bei 1 666 g. Starke Qualitäten mit sehr interessanter Genetik waren auch bei den Angus, Limousin und Charolais vertreten. Die Auktion der Jungbullen verlief überaus erfolgreich. Alle Bullen wurden komplett und zu durchgängig soliden bis sehr hohen Preisen verkauft. Der Durchschnittspreis über alle Rassen betrug 3 446 €, die Durchschnittspreise nach Rasseblöcken fielen wie folgt aus: Fleckvieh-Simmental (15 Bullen) 3 710 €, Angus (2) 2 450 €, Charolais (3) 3 300 €, Limousin (5) 3 140 €. Das Ziel, bestens vorbereitete Verkaufstiere und interessante Genetik zu kombinieren, wurde von den Käufern honoriert. Sehr gut angenommen wurde ferner die Idee, das bewährte Karower „Country-Konzept“ des Partnerverbandes Mecklenburg-Vorpommern künftig zum Markenzeichen der Fleischrinderauktionen an beiden Standorten zu machen.

Die Käufer der Jungbullen kamen aus fünf Bundesländern und dem Ausland. Die Werbung im Mecklenburger Zuchtgebiet trug offenbar Früchte: Letztendlich traten neun Bullen am Freitagnachmittag den Weg in den Norden an, darunter die vier teuersten Bullen und drei der vier Rassesieger. Auch die als Night Sale in Kombination mit dem Züchterabend organisierte Färsenauktion brachte ein Topergebnis. Die sieben Jungrinder wurden zu einem Durchschnittspreis von 1 700 € verkauft.

Insgesamt gesehen eine tolle und sehr erfolgreiche Veranstaltung mit guter Stimmung unter den beteiligten Züchtern, guten Verkaufsergebnissen und einer super Außenwirkung. Das gemeinsame Agieren der Fleischrindzüchter aus beiden Zuchtgebieten hat die erste große Bewährungsprobe absolut erfolgreich bestanden.

Rinderzuchtverband Sachsen-Anhalt

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