Existenzgründungsbeihilfe für Junglandwirte

23.11.2017

© MULE

Übergabe des Zuwendungsbescheides an Junglandwirt Michael Häge (M.) durch Ministerin Claudia Dalbert und den Geschäftsführer der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt, Dr. Willy Boß.

Blankenburg. Sachsen-Anhalts Umwelt- und Agrarministerin Claudia Dalbert (Grüne) hat am vergangenen Freitag im Harz den ersten Zuwendungsbescheid der Existenzgründungsbeihilfe für Junglandwirte an Jungunternehmer Michael Häge überbracht. Ein neuer Legehennenstall mit 12.000 Plätzen für die Biohühnerhaltung an der Bundesstraße B 81 zwischen Wienrode und Cattenstedt ist die wirtschaftliche Grundlage für den 26-jährigen gelernten Techniker für Landbau. Dessen Eltern hatten sich bereits Anfang der 2000er-Jahre für Sachsen-Anhalt entschieden und sich im Harz mit dem Erlenhof in Hüttenrode eine landwirtschaftliche Existenz aufgebaut.

 

Nach Angaben des Agrarministeriums können insgesamt sieben Junglandwirte im Land noch in diesem Jahr mit dem staatlichen Zuschuss für ihre Existenzgründung rechnen. Die EU-Kommission hatte im März 2017 grünes Licht für die Umsetzung des Förderprogramms in Sachsen-Anhalt gegeben. Maximal 70.000 Euro erhalten die Existenzgründenden über einen Zeitraum von fünf Jahren. Zum Zeitpunkt der Antragstellung dürfen sie nicht älter als 40 Jahre sein und müssen ein wirtschaftliches Unternehmenskonzept vorlegen. Für die Existenzgründungsbeihilfe sind insgesamt 3,4 Mio. Euro im Zeitraum von 2017 bis 2021 eingeplant.

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