Erneuerbare Energien

29.06.2015

Das aus landwirtschaftlichen Roh- und Reststoffen in der Anlage erzeugte Biogas wird zu Biomethan in Erdgasqualität aufbereitet.

Staßfurt. Eine neue Biomethananlage ist in Staßfurt in Betrieb genommen worden. Die Unternehmen MVV Energie und BayWa Renewable Energie haben am Standort im Salzlandkreis nach eigenen Angaben 14 Millionen Euro investiert. Die Anlage soll jährlich 62.000 Tonnen Substrat zu Biogas vergären. Mit der erzeugten Menge Energie könnten demnach jährlich rechnerisch 6.000 Familien mit Ökostrom und 1.200 Haushalte mit Wärme versorgt werden.

 

In der Biomethananlage können nach Unternehmensangaben neben Mais und Zuckerrüben auch Grünschnitt und Winterfrüchte verarbeitet werden. Mehr als 20 kleinere und größere landwirtschaftliche Betriebe aus der Region lieferten dafür die Gärsubstrate. Das vergorene Biogas werde vor Ort zu Biomethan in Erdgasqualität aufbereitet, hieß es. Biomethan kann zur Strom- und Wärmeerzeugung ebenso genutzt werden wie als Kraftstoff und zählt zu den grundlastfähigen erneuerbaren Energiequellen, die unabhängig vom Wetter rund um die Uhr erzeugt werden können.

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