Erhebung zur Bodennutzung 2017/2018

29.08.2018

Winterweizen Foto: Detlef Finger

Halle. Von den 992.124 ha Ackerfläche in Sachsen-Anhalt hatten die hiesigen Landwirte in diesem Jahr 538.133 ha bzw. 54,2 % mit Getreide bestellt. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, verringerte sich der Getreideanbau um 3,9 % im Vergleich zum Durchschnittswert der Jahre 2013 bis 2017. Winterweizen blieb mit 320.008 ha die anbaustärkste Getreideart und bedeutendste Feldkultur – trotz einer Flächenabnahme um 3,3 % (-11.013 ha).

Ebenfalls rückläufig waren der Anbau von Wintergerste mit 88.445 ha (ø 2013-2017: 95.081 ha) sowie von Winterroggen mit 62.656 ha (ø 2013-2017: 74.528 ha). Dagegen blieb der Triticaleanbau konstant (18.448 ha zu 18.225 ha).

Zweitstärkste Anbaukultur war der Winterraps mit 158.503 ha. Im Vergleich zum Mittel 2013 bis 2017 reduzierte sich dessen Anbaufläche um 6,2 % oder 10.506 ha. Auf 131.419 ha wurde bzw. wird Silo- bzw. Grünmais produziert. Die Anbaufläche des Futtermittels und Rohstoffs für Biogasanlagen erhöhte sich um 7,2 % im Vergleich zum Fünfjahresmittel.

Die mit Hackfrüchten bestellte Ackerfläche vergrößerte sich gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre um 21,0 %. Die größte Flächenerweiterung gab es hier bei den Zuckerrüben mit einer Zunahme um 10.043 ha auf 51.923 ha Anbaufläche. Der Kartoffelanbau erfolgt auf einer um 1.564 ha auf 14.532 ha angewachsenen Fläche.

 

 

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