Durumanbau ausgeweitet

30.06.2015

© Detlef Finger

Die Durumanbauversuche an der Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau sowie der Hochschule Anhalt in Bernburg-Strenzfeld werden zum Durumtag gern von den Praktikern in Augenschein genommen.

Bernburg. Die Landwirte in Sachsen-Anhalt haben zur diesjährigen Ernte 7.931 Hektar Hartweizen (Durum) angebaut. Gemessen an der gesamtdeutschen Anbaufläche für diese Kultur von rund 12.000 Hektar ist das ein Anbauanteil von genau zwei Drittel. Damit haben die sachsen-anhaltischen Erzeuger ihre führende Position wieder ausgebaut. Im Vorjahr standen von den deutschlandweit 11.300 Hektar Durum 5.500 Hektar zwischen Altmark und Burgenland. Seine bislang größte Ausdehnung hatte der Durumanbau in Sachsen-Anhalt im Jahr 2010 mit 10.092 Hektar. Damals umfasste die bundesweite Durumfläche rund 21.000 Hektar.

 

Einen maßgeblichen Anteil daran hat die im Jahr 2004 gegründete Erzeugergemeinschaft Qualitätshartweizen Vorharz w.V., die in den vergangenen fünf Jahren um die 1.000 Hektar Durum auf sich vereinigte; in diesem Jahr haben die 25 Mitgliedsbetriebe der EZG 1.231 Hektar im Anbau.

 

Umfangreiche Informationen zum Anbau und zur Vermarktung von Hartweizenanbau liefert alljährlich im Juni der traditionelle Durumtag in Bernburg-Strenzfeld. Veranstalter der Fachtagung sind die Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (LLFG) Sachsen-Anhalt, die Erzeugergemeinschaft Qualitätsharzweizen Vorharz w.V. und die Wilhelm Fromme Landhandel GmbH & Co. KG.

 

Weitere Informationen zum Durumanbau in der BauernZeitung 27/2015 auf Seite 17 bzw. auf der Internetseite der Landesanstalt unter http://www.llfg.sachsen-anhalt.de/aktuelles/

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