Dürrehilfen vom Land

06.08.2018

© Sabine Rübensaat

Magdeburg. Die von der extremen Dürre geplagten Landwirte in Sachsen-Anhalt können mit bis zu 15 Millionen Euro Landeshilfen rechnen. Diese Größenordnung plane er für den angekündigten Nothilfefonds ein, sagte Finanzminister André Schröder (CDU) in der vergangenen Woche der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Damit orientiert sich der Minister sich an der Summe, die bei der vergangenen Dürre im Sommer 2003 in Sachsen-Anhalt ausgezahlt worden sei.

 

Schröder bekräftigte zudem den Wunsch der Landesregierung, dass sich auch die Bundesregierung an den Dürrehilfen beteiligt. „Je schneller und unbürokratischer der Bund hilft, desto besser für Sachsen-Anhalts Bauern“, sagte er. Hitze und Trockenheit haben auf den Äckern hierzulande zu großen Ernteeinbußen geführt. Umwelt- und Agrarministerin Claudia Dalbert (Grüne) geht davon aus, dass die Ausfälle so groß sind, dass die Dürre als Naturkatastrophe eingestuft wird und das Land über den Nothilfefonds Geld auszahlen kann. Klarheit soll Ende August herrschen, wenn abschließende Zahlen zur Ernte vorliegen.

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