Dürrehilfe Landwirtschaft 2018

21.11.2018

Verdorrte Zuckerrüben © Detlef Finger

Magdeburg. Die Antragsfrist für die Beantragung von Dürrehilfen für existenzgefährdete landwirtschaftliche Betriebe endete in Sachsen-Anhalt am vergangenen Freitag. Auf Anfrage der Bauernzeitung teilte das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie (MULE) am Dienstag mit, dass mit Stand vom Montag dieser Woche 725 Anträge auf Dürrehilfe gezählt worden seien.

 

Dies sei jedoch noch nicht die endgültige Zahl. Abschließende Zahlen würden erst nächste Woche vorliegen. Weiter hieß es, die Agrarverwaltung werde zügig mit dem Bearbeiten der Anträge beginnen, um noch in diesem Jahr Abschlagszahlungen ausreichen zu können. Zuerst würden dafür die Anträge tierhaltender Betriebe bearbeitet.

 

Nachträgliche Änderungen im Antrag oder Fristverlängerungen wie in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern wird es nicht geben. Sachsen-Anhalt habe, wie die meisten Bundesländer, der Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern keine Aufrechnungsregelung entnommen.

 

Der Umfang der jetzt beantragten, aber noch nicht bewilligten Dürrehilfen könnte in Sachsen-Anhalt dem Vernehmen nach die von Bund und Land zur Verfügung gestellten Hilfsgelder von rund 51 Mio. € übersteigen. Landesweit waren in diesem Jahr knapp zwei Drittel der Agrarfläche sehr stark von der Dürre betroffen.

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