Dürre lässt Erträge schrumpfen

07.09.2018

© Detlef Finger

Halle. Die Druschfruchternte in Sachsen-Anhalt ist aufgrund der Dürre deutlich geringer ausgefallen als im Vorjahr und sie liegt weit unter dem Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre. Wie das Statistische Landesamt unter Bezug auf vorläufige Angaben von Landwirten* mitteilte, wurden hierzulande 2,75 Mio. t Getreide (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) sowie 441.906 t Winterraps geerntet.

 

Die mittleren Hektarerträge liegen bei 52,9 dt Getreide bzw. 27,9 dt Raps. Das sind 14,8 dt Getreide bzw. 2,1 dt Raps weniger als zur Ernte 2017. Im Vergleich zum Mittel der Jahre 2012 bis 2017 fallen die Ertragseinbußen je Hektar noch deutlicher aus: 19,5 dt weniger beim Getreide bzw. 11,5 dt weniger beim Raps.

 

Der Hektarertrag liegt beim Getreide damit um 21,9 % unter dem des Vorjahres und sogar 27,0 % unter dem mehrjährigen Durchschnitt (2012 bis 2017). Die Ernteeinbußen im Vergleich zum langjährigen Mittel betragen im Einzelnen beim Roggen 49,6 %, beim Hafer 34,0 %, beim Triticale 30,4 %, bei der Gerste 28,2 % und beim Winterweizen 28,1 %.

 

Der Winterraps büßte aufgrund der Trockenheit beim Ertrag 7,1 % gegenüber 2017 ein. Im Vergleich zum langjährigen Schnitt fällt die Hektarleistung sogar um 29,2 % ab und die Erntemenge um 33,9 % geringer aus.

 

(*Zweite Erntevorschätzung im Rahmen der Ernte- und Betriebsberichterstattung (EBE) sowie der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung (BEE))

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