Burgenlandkäserei Bad Bibra

30.06.2017

© Detlef Finger

Bremen/Bad Bibra. Die DMK Deutsches Milchkontor GmbH (DMK GROUP) plant, mit einem neuen Standortkonzept ihre Produktionskapazitäten zu straffen. Laut einer Pressemitteilung vom 28. Juni 2017 reagiert die Genossenschaft damit auf Kündigungen von Milcherzeugern und die damit verbundene reduzierte Milchmenge für die Verarbeitung.

 

Nach Angaben der DMK sollen deshalb Werke nicht mehr weitergeführt werden, darunter auch der Standort Bad Bibra im Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt). Grund hierfür seien die Kündigungen von bis zu 1,7 Milliarden Kilogramm Milch in den kommenden beiden Jahren. Die Schließungen würden frühestens im ersten Quartal 2018 erfolgen, hieß es.

 

Der finale Beschluss über die Umsetzung der Planungen bedürfe allerdings der Zustimmung durch den Aufsichtsrat, so die DMK. Den 270 Mitarbeitern/innen an den betroffenen Standorten sicherte DMK bei den nun anlaufenden Gesprächen umfassende Unterstützung zu. Die Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmervertreter würden gewahrt bleiben, so die DMK.

 

In Bad Bibra waren nach Firmenangaben Ende 2015 rund 120 Mitarbeiter/innen beschäftigt. Zum Produktionsprogramm des Standortes gehören Schnittkäse, Hartkäseerzeugnisse, Cagliata, Rahm, Molke sowie Molkekonzentrate.

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