Burgenlandkäserei Bad Bibra

29.01.2018

Burgenlandkäserei © Detlef Finger

Bad Bibra. Die Burgenlandkäserei in Bad Bibra soll nach dem Willen ihres Mutterkonzerns Deutsches Milchkontor GmbH (DMK) Ende März die Produktion einstellen. Zu Jahresbeginn waren allerdings noch keine Kündigungen ausgesprochen, da sich Konzern und Betriebsrat noch nicht auf einen Interessenausgleich einigen konnten. Eine Ankündigung des DMK sorgte unterdessen für zusätzliche Unruhe. Im Verbund mit Arla Foods will der Konzern seinen Standort im schleswig-holsteinischen Nordhackstedt zum Zentrum für die Herstellung von Mozzarella ausbauen.

 

In Bad Bibra reift bislang mit Cagliata auch eine Vorstufe für den Mozzarella. Der Betriebsrat vermutet, dass hinter der Schließung des Bad Bibraer Werkes mit seinen 110 Mitarbeitern eine Betriebsverlagerung steckt. Die DMK wies das zurück. Sie begründete die Schließung erneut mit künftig geringeren Milchmengen für die Verarbeitung. Mit dem Ausbau der Mozzarellaproduktion in Nordhackstedt reagiere man vielmehr auf eine steigende Nachfrage nach dieser Käsespezialität.

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