Belastetes Mischfutter

09.01.2015

© Soja (geschrotet)

Soja (geschrotet)

Magdeburg. Größere Mengen einer durch Rückstände eines fungiziden Pflanzenschutzmittels verunreinigten Charge von 550 Tonnen Biomischfutter aus einem Werk in Malchin (Mecklenburg-Vorpommern) sind auch nach Sachsen-Anhalt gelangt. 238 Tonnen Sonnenblumenkuchen gingen demnach über einen hiesigen Futtermittelhersteller an fünf Bio-Geflügelhaltungsbetriebe im Land, teilte das Agrarministerium in Magdeburg am Donnerstag auf Nachfrage mit. Das kontaminierte Futter sei bereits im Dezember ausgeliefert und auf den Höfen zwischenzeitlich verfüttert worden. Proben hätten ergeben, dass die Belastung des Futters gering war. Die Werte hätten deutlich unter den zulässigen Grenzwerten gelegen. Wie ein Ministeriumssprecher sagte, habe daher kein Grund bestanden, Produkte der Betriebe zu sperren bzw. deren Vermarktung als Bioware zu untersagen. Auch habe es zu keiner Zeit eine Gesundheitsgefährdung für Verbraucher gegeben, hieß es.

 

Am Montag war bekanntgeworden, dass das belastete Futter von einem niederländischen Händler im Oktober zur Weiterverarbeitung nach Mecklenburg-Vorpommern verbracht worden war. Nach Angaben des Schweriner Agrarressorts stammt es ursprünglich aus Bulgarien und der Ukraine.

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr