Arbeitsgemeinschaft appelliert an Jäger

23.10.2018

© Sabine Rübensaat

Halberstadt. Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer Sachsen-Anhalt hat an seine Jagdpächter appelliert, die Schwarzwildbejagung zu intensivieren. Hintergrund sind die zunehmende Gefährdung der Hausschweinebestände durch die vorrückende Afrikanische Schweinepest sowie die derzeit optimalen natürlichen Bedingungen für die Vermehrung des Schwarzwildes, teilte die Arbeitsgemeinschaft mit.

 

Nach Auffassung der Arbeitsgemeinschaft muss der intensive Jagddruck um Hausschweinehaltungen aufrechterhalten werden, um dauerhafte Einstände von Schwarzwild in der Nähe dieser Objekte zu vermeiden. Gefordert wird zudem die flächendeckende Übernahme der Kosten für die Trichinenschau durch das Land, um einen kleinen materiellen Anreiz für die Jagdausübenden zu schaffen.

 

Revierübergreifende Jagden im Winter sind nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft ein probates Mittel bzw. der Schlüssel, um die Schwarzwildbestände zu reduzieren. Das erfordere allerdings einen hohen Organisationsaufwand und eine vorurteilslose Zusammenarbeit zwischen den Revierinhabern.

 

Darüber hinaus bedürfe es auch eines noch engeren Miteinanders von Tierhaltern, Jägerschaften und Veterinärbehörden. Und selbstverständlich müsse der Seuchenschutz in den schweinehaltenden Betrieben ständig aktualisiert werden.

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