Apfelpflücke hat begonnen

14.09.2018

Apfelernte auf dem Obsthof Müller in Querfurt © Detlef Finger

Querfurt. Die sachsen-anhaltischen Mitglieder des Landesverbandes „Sächsisches Obst“ erwarten in diesem Jahr auf ihren rund 446 ha Apfelanbaufläche hierzulande eine etwas unterdurchschnittliche Ernte von ca. 14.250 t. Im Vorjahr wurden 13.746 t Äpfel geerntet. Die diesjährige Ernte im Land wird demnach gut vier Prozent über der vorjährigen liegen, aber 13 % unter einer normalen, und zu den kleinsten Ernten der vergangenen fünf Jahre gehören.

 

Die Apfelernte begann in diesem Jahr witterungsbedingt bereits Mitte August und somit zwei Wochen früher als gewöhnlich, sie wird voraussichtlich bis Mitte/Ende Oktober andauern. Es gibt trotz der anhaltenden Trockenheit und Hitze in den vergangenen Monaten insgesamt wenig Qualitätseinbußen bei den Äpfeln, nur im Durchschnitt kleinere Früchte. Allerdings ist der Anteil an Industrieware höher und es gibt Einbußen durch Sonnenbrand an den Früchten.

 

Die Verbandsmitglieder in Sachsen-Anhalt bewirtschafteten insgesamt 795 ha Obst, im Wesentlichen sind das neben den Äpfeln etwa 185 ha Süßkirschen. In geringerem Umfang werden zudem Aprikosen, Birnen, Erdbeeren, Pflaumen und Sauerkirschen angebaut. Der Erwerbsobstbau findet hierzulande hauptsächlich in 34 größeren Betrieben statt. Die meisten Plantagen liegen im Süden des Landes.

 

Adressen von Apfelanbauern des Verbandes im Internet unter https://www.obstbau-sachsen-anhalt.de/

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