Agrarantragsverfahren 2018

10.04.2018

© Beweidung © Detlef Finger

Magdeburg/Bernburg. Die Auswahl an Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) für Landwirte in Sachsen-Anhalt fällt zur Agrarantragstellung 2018 deutlich geringer aus als noch im vergangenen Jahr. Wie das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie Mitte März auf einer Informationsveranstaltung für Agrarberater an der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau in Bernburg-Strenzfeld bekanntgab, werden für das Antragsverfahren 2018 (Verpflichtungsbeginn 1. Januar 2019) vorbehaltlich der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel nur noch folgende Maßnahmen angeboten:

 

1) Markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung (MSL):

- Einführung sowie Beibehaltung des ökologischen Landbaus;

- Anlage von mehrjährigen Blühflächen und -streifen (mehrjährige Blühstreifen auch zum Erbringen ökologischer Vorrangflächen);

- Extensive Obstbestände (betrifft nur den Baumschnitt).

2) Freiwillige Naturschutzleistungen (FNL): Hamster fördernde Bewirtschaftung von Ackerland

3) Natura-2000-Ausgleich

4) Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete (AGZ).

 

Nicht mehr angeboten werden – wegen Auslastung der Programme, wie es seitens des Ministeriums offiziell hieß – die MSL-Maßnahmen „Strukturelemente/Schonstreifen“ und „Extensive Bewirtschaftung von Dauergrünland“ sowie die FNL-Maßnahme „Grünland“. Ferner wegen zu geringer Resonanz die MSL-Maßnahmen „Direktsaatverfahren“ bzw. „Strukturelemente/einjährige Blühstreifen“ und die Maßnahme „Festmist“. Aus der alter Förderphase laufen darüber hinaus demnach die Programme „Fruchtartendiversifizierung“ und „Zwischenfruchtanbau“ aus.

 

Mehr Informationen in der Bauernzeitung Heft 15/2018 auf Seite 14.

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