Afrikanischer Schweinepest vorbeugen

27.07.2018

© Sabine Rübensaat

Magdeburg. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie (MULE) Sachsen-Anhalt hat Urlauber davor gewarnt, tierische Lebensmittel, insbesondere Salami oder Schinken, bei der Rückkehr aus dem Urlaub mitzubringen. Wurstprodukte könnten ein Eintragungsweg der Afrikanischen Schweinepest sein. Der Mensch selbst gelte als der größte Risikofaktor bei der Übertragung der Krankheit. Auf Menschen sei das Virus jedoch nicht übertragbar.

 

Nicht nur Wildschweine, auch Hausschweine könnten sich mit der Afrikanischen Schweinepest infizieren. In der Zeit nach der Ansteckung, während der sogenannten Inkubationszeit, seien zunächst keine Krankheitsanzeichen sichtbar. Die Tiere könnten aber bereits andere Schweine infizieren. Lebensmittel, die aus nicht sichtbar infizierten Schweinen hergestellt werden, könnten das Virus enthalten. Sollten diese Lebensmittel unsachgemäß in Feld und Flur entsorgt werden, sei das Risiko, dass Wildschweine sich anstecken, hoch.

 

Die Bedrohungslage sei unverändert. Derzeit sei Osteuropa einschließlich des Baltikums, Polens, Tschechiens und Ungarns von der Afrikanischen Schweinepest betroffen.

 

Weiterführende Informationen zur afrikanischen Schweinepest und zu den Präventionsmaßnahmen erhalten Sie hier: https://mule.sachsen-anhalt.de/landwirtschaft/veterinaerwesen/afrikanische-schweinepest

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