25 Jahre frischli Milchwerk Weißenfels

04.09.2015

© Werkbild

Sie sind stolz auf die Entwicklung des frischli Milchwerkes in Weißenfels: Marketingleiter Curd Kießler und die Geschäftsführer Dr. Timo Winkelmann, Dieter Gorzki und Hans Holtorf (v. l.).

Das frischli Milchwerk in Weißenfels besteht in diesem Jahr ein Vierteljahrhundert. Mitte Juli blickte das Unternehmen im Burgenlandkreis gemeinsam mit seinen Mitarbeitern auf die traditionsreiche Geschichte der Molkerei zurück, die heute H-Milch, Naturquark, Sahne und den Milchquark Leckermäulchen produziert.


1990 schlossen sich das frischli Milchwerk Rehburg-Loccum, der damalige Milchhof-Direktor und heutige Geschäftsführer Dieter Gorzki sowie einige Landwirte zusammen, um den Weißenfelser Betrieb, damals mit 76 Mitarbeitern, vom Molkereikombinat Merseburg abzukaufen. Die frischli Milchwerk Weißenfels GmbH war geboren.


Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits eine 61-jährige Tradition der Milchverarbeitung vor Ort. Der DDR-Klassiker Leckermäulchen – mit dem Zopfmädchen auf dem Becher – zum Beispiel wurde seit 1979 u. a. in der Saalestadt produziert. Mit dem Start in die Marktwirtschaft baute frischli mit einer Investitionssumme von 27 Mio. D-Mark den Spezialbetrieb komplett neu auf.


Mit der Wiedervereinigung wurde die Produktion des Leckermäulchens zunächst eingestellt. 1995 beschloss frischli, den luftigen Milchquark – nun mit verbesserter Haltbarkeit –  wieder einzuführen. Die positive Resonanz der Verbraucher und der hohe Absatz im Handel führten zu Listungen des Produkts in den Handelsketten. Heute gibt es das Leckermäulchen in 31 verschiedenen Sorten. Es zählt zu den Top-3-Fruchtquark-Marken in Deutschland, zwischen 50 und 60 Mio. Becher werden jedes Jahr produziert. Daneben verlassen an fünf Tagen in der Woche 700 bis 1 000 Paletten H-Milch das moderne Lager in Weißenfels. Nach dem Neubau des Werks hat frischli seit 1991 jährlich etwa 1,5 Mio. Euro in den Standort investiert. Erst im vergangenen Jahr wurden Gebäude und Technik für 1,8 Mio. Euro erneuert. Nun verarbeiten 158 Mitarbeiter, darunter noch immer 16 Angestellte der ersten Stunde, auf einer Produktionsfläche von 8 400 m2 jährlich rund 190 000 t Milch, vor allem aus Milchviehbetrieben in Sachsen-Anhalt und Sachsen.

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