Zuckerrübenanbau

31.05.2012

© Christina Gloger

Anklam. Die Anklamer Zuckerrübenanbauer  sind etwas eher in die Saison gestartet als in den Vorjahren. Im Einzugsbereich der Anklamer Zuckerfabrik lag das durchschnittliche Aussaatdatum mit dem 29. März eine Woche früher als sonst, teilte die Geschäftsführung der Suiker Unie GmbH mit. Der Wachstumsstand sei dennoch etwas hinter dem des Vorjahres zurückgeblieben. Ausschlaggebend dafür sei die kühle Witterungsperiode nach der Aussaat, hieß es.


Damit wie vereinbart alle Anbauer ihren Rübenliefertermin noch vor der Getreideernte erfahren können, sollten die  Landwirte die „Selbsterklärung zur Nachhaltigkeit von Biomasse“ rasch an die Fabrik zurücksenden. Ohne diese Erklärung könnten die jeweils betroffenen Rüben nicht in die Lieferplanung aufgenommen werden, hieß es vonseiten der Geschäftsführung. Säumigen Landwirten wurde das betreffende Formblatt erneut zugesendet.

Der Anklamer Anbauerverband für Zuckerrüben e. V. und die Suiker Unie GmbH in Anklam hatten sich im März auf deutlich höhere Auszahlungspreise für Quoten- sowie Überrüben aus der Ernte 2011 verständigt. Für Quotenvertragsrüben stieg der einheitliche Grundpreis  auf 35 €/t RR bei 16 °S.


Mit allen Zuschlägen ergibt sich daraus ein Erzeugerpreis von 46,22 €/t. Darin eingeschlossen ist die maximale Erfüllungsprämie von 3,47 €/t, die sich nahezu alle Anbauer gesichert haben. Diese Angaben beziehen sich auf den durchschnittlichen Zuckergehalt von 17,75 °S. Die Erfüllungsprämie wurde auch für Ethanolrüben und einen Teil der Überrüben gezahlt.  Für Überrüben zur Herstellung von Zucker wird als Grundpreis der Mindestpreis für Quotenrüben von 26,29 €/t RR bei 16 °S gezahlt, abzüglich eines Betrages in Höhe der Produktionsabgabe für Quotenvertragsrüben. Ein ausführliches Gespräch mit dem Vorsitzenden des Anklamer Anbauerverbandes für Zuckerrüben, Thies Holtmeier, und dem Vorsitzenden des Güstrower Rübenanbauerverbandes, Michael Pahlow, lesen Sie in unserer nächsten Ausgabe. BZ

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