Zuckerfabrik Anklam

22.02.2013

 

 

Anklam. Die Zuckerfabrik Anklam zahlt ihren Rübenlieferanten 43 €/t Quotenrüben mit einem Zuckergehalt von 16 %. Zuckerrüben, die nicht verarbeitet wurden, werden entsprechend ihrer geplanten Verwertung in der Fabrik bezahlt. Darauf haben sich Vertreter der Fabrik und des Anklamer Anbauerverbandes für Zuckerrüben e.V. in Verhandlungen verständigt, teilte der Anbauerverband mit.

 

Wegen wechselhafter Witterung ab Dezember hatten 60.000 t Quotenrüben von

35 Landwirten ihre Verarbeitungsfähigkeit zu Zucker eingebüßt. Der Anbauerverband vermarktete die Rüben im Einvernehmen mit der Fabrik an die Betreiber von Biogasanlagen (siehe Heft 5, S. 11).


Der Schaden durch die nicht verarbeiteten Rüben beträgt zirka 1,8 Mio. € und wird von Landwirten und Fabrik gemeinsam getragen. Bei ­gleicher Aufteilung beträgt

der Anteil der Landwirte ca. 0,33 €/t reine Rübe, 16 % Zucker. Die Fabrik übernimmt weitere 0,08 €/t reine Rübe (16 % Zucker) des Anteils der Landwirte. Letztere beteiligen sich mit maximal 0,25 €/t reine Rübe, 16 % Zucker. Die endgültige Schadenshöhe wird nach Ablieferung aller Rüben in die Biogasanlagen ermittelt, teilte Verbands-Geschäftsführerin Dr. Antje Wulkow mit. BZ


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