Wolfsmanagement

16.07.2018

© Sabine Rübensaat

Schwerin. Landwirtschafts- und Umweltminister, Till Backhaus will sich dafür einsetzen, dass Kosten, die Nutztierhaltern für Präventionsmaßnahmen und im Schadensfall entstehen, im „größtmöglichen Umfang“ erstattet werden. „Wir brauchen die Nutztierhaltung in der offenen Landschaft. Sie ist ein ganz entscheidender Beitrag zum Erhalt der Biodiversität“, sagte Backhaus nach einem Gespräch mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und seinem sächsischen Amtskollegen Thomas Schmidt in Berlin.

 

Zugleich sei es notwendig, in Fällen, in denen Wölfe trotz Schutzmaßnahmen Weidetiere mehrfach angreifen oder reißen, „angemessen zu reagieren“. Backhaus begrüßte die Zusage von Klöckner, prüfen zu wollen, ob für Präventionsmaßnahmen der Nutztierhalter Mittel aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ zur Verfügung gestellt werden können.

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